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Wenn die Luft zum Atmen fehlt – Mode-Rassen in Verruf

Die einen lieben, die anderen bemitleiden sie – die Rede ist von Französischen Bulldoggen, Mops und Co – den sogenannten brachycephalen Hunderassen. Diese Rassen sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und damit haben auch die körperlichen Beschwerden der Tiere zugenommen.

Immer häufiger fällt das Wort Qualzucht und immer mehr Besitzer der Flachnasen leiden gemeinsam mit ihren Tieren unter den gesundheitlichen Problemen. Trotzdem ist die Nachfrage ungebremst – das geht aus einer Statistik des Deutschen Kennel-Clubs hervor: Die Anzahl der Mopswelpen  hat seit 2002 um 95 Prozent und die von Bulldoggen um 144 Prozent zugenommen, Tendenz steigend und das obwohl immer mehr Tierärzte und Verbände darauf aufmerksam machen, dass die Tiere unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden. 

Kindchenschema verführt zum Kauf

Woran liegt das? „Die Falle liegt im Kindchenschema, das den Tieren angezüchtet wurde. Sie sehen unglaublich süß aus und das spricht viele Menschen an.  Auch wenn die Besitzer wissen, dass die Rasse krank ist, kaufen sie diese mit der Überzeugung, dass er es bei Ihnen gut hat. Aber für jeden verkauften Hund wird ein neuer gezüchtet“, fasst es ein Tierarzt aus der Region zusammen. Er will namentlich nicht genannt werden, da zahlreiche Tiere dieser Moderasse bei ihm in Behandlung sind. Als Ursache sieht der Tierarzt, dass sich die Zuchtkriterien sehr lange Zeit nur auf den Phänotyp (das Aussehen) konzentriert haben. „Diese Entwicklung der ‚Rassemerkmale‘ hat keinerlei Gesundheitsaspekte berücksichtigt“, so seine Erklärung. Auch Jule Fiedler, Züchterin von französischen Bulldoggen, sieht das ähnlich, ordnet die Entwicklung aber eher Züchtern zu, die außerhalb von Verbänden und Klubs züchten. Im Volksmund werden sie Vermehrer genannt.

„Ich denke, dass dies mit dem Modehund Frenchy zusammenhängt.  Jeder will einen.  Das ruft Vermehrer auf den Plan, die das schnelle Geld wittern und auf Kosten der Hunde ohne Selektion, Untersuchungen, Tests und Verein eben mal schnell Nachwuchs mit dem Nachbarbully produzieren. Diese werden gern gekauft von Liebhabern mit kleinem Budget“, sagt die Bully-Züchterin, die demnächst ihren E-Wurf erwartet.

Jule Fiedler, Züchterin

Apropos kleines Budget. Die Preise für französische Bulldoggen liegen zurzeit zwischen 1800 und 2500 Euro, Tiere mit seltenen Fellfarben werden noch höher gehandelt, von Preisen bis zu 4.500 Euro wird gemunkelt.

Gesundheitliche Probleme

Astronomisch sind auf jeden Fall die Behandlungskosten, die sich im Laufe eines Bully- oder Mopsleben für die Besitzer auftun können, denn die Tiere leiden häufig unter zahlreichen Beschwerden. Bei den brachycephalen Hunderassen wurde der Schädel immer kürzer gezüchtet und das bleibt nicht ohne Konsequenz für die Tiere. Diese Rassen haben dadurch extrem verkürzte und verengte Nasengänge, ein zu langes Gaumensegel, eine überproportional große Zunge und eine schmale Luftröhre – massive Atemprobleme sind die Folge. Doch damit nicht genug.

„Hautprobleme wegen der Falten, die Augen sind auch betroffen. Häufig führt ein fehlender Lidschluss dazu, dass sich Geschwüre auf der Hornhaut bilden. Massive orthopädische Beschwerden wegen des Keilwirbels kommen noch hinzu“, zählt der Tierarzt die bekanntesten Leiden von Bully, Mops und Co. auf.

Allein für die OP des Gaumensegels müssen Hundehalter mit Kosten in Höhe von 3.000 Euro rechnen. „Oft muss noch nachoperiert werden“, so der Fachmann. Auch sehr kostenintensiv: Bandscheibenvorfälle. Hiervon sind proportional viele Frenchys betroffen. Die Kosten dafür können die Besitzer sogar in finanzielle Notlage bringen. 3.000 bis 4.000 Euro sind keine Seltenheit. Lebenslange Medikamente und Physiotherapie kommen noch on Top.

Foto: Jule Fiedler

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