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Horrorszenario Hund vermisst! Was ist zu tun?

Ein Horrorszenario, an das man eigentlich gar nicht denken möchte. Der eigene Hund ist weg, wird vermisst beziehungsweise ist entlaufen. Mit dieser schrecklichen Tatsache ist man als Hundehalter in Deutschland leider einer von vielen. Allein von den bei TASSO registrierten Tieren gehen 80.000 pro Jahr in Deutschland verloren, 39 Prozent davon sind Hunde. Trauriger Höhepunkt dieser Verluststatistik ist immer die „gefährlichste Nacht des Jahres“, Silvester. Deutschlandweit würden laut Tasso circa 500 Hunde an diesem Tag entlaufen. Fünfmal mehr als an anderen Tagen.

An Silvester, sowie den Tagen davor und danach die Hunde besser anleinen

Eine, die diese Problematik besser kennt als ihr lieb ist, ist Christiane Wildhirt vom K-9® Suchhundezentrum Hessen. Sie und ihre Suchhunde-Staffel sind darauf spezialisiert, entlaufene Hunde wieder zu finden. Die Suchhunde von K9 durchlaufen eine langjährige Ausbildung und können verlorene Tiere anhand ihrer Spuren finden. Doch zurück zum Thema Jahreswechsel. Christiane Wildhirt: „Hundebesitzer werden zwar immer sensibler, aber unterschätzen das Thema Silvester noch sehr stark. Denn die Tiere laufen viel öfter zwei bis drei Tage vor dem Jahreswechsel oder danach weg.“ Grund dafür ist, dass die Halter die einzelnen Raketenknaller vor oder nach Silvester unterschätzen.  „Gesetzlich darf man zwar so lange danach nicht mehr schießen, aber aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, Hunde sollten eine Woche davor und eine Woche danach an die Leine beim Gassi gehen. Als Faustregel gilt fünf Tage davor und fünf Tage danach, achtsam zu sein“, erklärt die Hessin.

Doch was tun, wenn trotz aller Vorsorge der Fall der Fälle eingetroffen ist?

Ruhe bewahren, trotz der Ausnahmesituation“, sagt Wildhirt ist erst einmal das Wichtigste . Danach sollte man unbedingt die nächsten Stunden am Entlaufort bleiben, erfahrungsgemäß kommen die Tiere immer (Ausnahme Schock) zurück. „Erst, wenn sie dort niemanden antreffen, laufen sie richtig fort“, warnt die Expertin.  Ihre weiteren Ratschläge sind: Sich von Freunden, Bekannten, Angehörigen warme Getränke und warme Kleidung bringen lassen! Wenn möglich eine Powerbank für das Handy bringen lassen und Freunde und Bekannte einbinden und alle nötigen Stellen wie Tierheime, Tierärzte, Förster, Polizei, Tasso und Soziale Medien informieren. Zu Hause Familienangehörige Wache halten lassen, falls der Hund dort zuerst hinkommt. Flyer verteilen lassen durch Freunde, Bekannte und Menschen, die gerne helfen möchten, bitte nicht selbst.

Das sollten Sie auf keinen Fall tun

  • Dem Tier hinterherrennen und schreien
  • Auf keinen Fall selbst unkontrolliert suchen gehen

Wer sich mit der ganzen Situation überfordert fühlt, sollte sich umgehend Hilfe bei den Profis holen. Dabei muss nicht wie bei vermissten Menschen üblich, eine gewisse Zeit vergehen, bis die Spezialisten helfen. „Wenn der Mensch das möchte, sind wir ab der ersten Stunde für den Besitzer da. Zunächst stehen wir beratend zur Seite. Mit Hunden sofort zu suchen, ist meist nicht sinnvoll, da man den Hund sonst eher weg treibt, solange er mobil ist“, berichtet die erfahrene Suchhunde-Spezialistin und fährt fort: „da Mensch und Team mit sehr viel Energie auf die Suche gehen , ist es für den entlaufenen Hund ein bisschen wie ein GSG 9-Kommando auf einen Menschen, er fühlt sich verfolgt und versteckt sich oder flüchtet. Das ist ja dann das genaue Gegenteil, was wir erreichen wollen. Der Hund soll nicht in Bedrängnis geraten!“

Es gibt auch Ausnahmen

Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen der Soforteinsatz absolut von Nöten ist.  Wenn allerdings keine Sichtungen des Hundes kommen oder der Hund angefahren wurde oder mit Leine entlaufen ist, also unmittelbar Gefahr droht, dass er irgendwo damit hängen bleibt und sich stranguliert, gehen wir natürlich umgehend mit Hunden raus“, betont Christiane Wildhirt. Die Experten schätzen jede Vermisstenmeldung individuell ab und reagieren bei jedem Fall anders. „Bei uns gibt es keine Pauschallösungen. Dazu ist jede Vermisstenanzeige zu sehr an eigene Situationen gebunden“, so Wildhirt.

Happy End

Unvergessen ist jedoch ihre schönste „Erfolgsstory“.  “Wir nennen den Fall nur ‚Ela in der Röhre‘. Es handelte sich dabei um ein Settermädchen, dass wir während unseres Einsatzes in einer Abwasserröhre an einem Feldweg fanden. Das ist für mich eines der beeindruckendsten Erlebnisse, wobei alle Happy Ends uns immer sehr glücklich machen“, schwärmt Christiane Wildhirt.

Unsere Expertin

Christiane Wildhirt
Zentrumsleitung vom K-9 Suchhundezentrum Hessen. Sie ist Basic- und Advanced Trail- Trainerin, sowie Tiersuch- Trainerin.

Zur Info: Für einen Suchhundeeinsatz fallen folgende Kosten an: Bis 100 km Anfahrt 150 € pauschal, danach pro zusätzlich gefahrenen Kilometer nochmal 0,30 EUR/km. K-9 Hotline: +49 (0)173 979 6666

Bildquelle: privat

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